Im Alter von 25 Jahren kam Bernhard Lichtenberg als Pfarrer nach Berlin.
Zuerst in Lichtenberg, ab 1913 in Charlottenburg.
Ab 27.10.1920 oder 1921 Abgeordneter der Zentrumspartei in die
Stadtverordneten-Versammlung.
1932 Wechsel als Dompfarrer an die St. Hedwigs-Kathedrale in Mitte.
Mitglied des Vorstands des Friedensbundes Deutscher Katholiken.
Nach der Machtübernahme der Nazis predigte er öffentlich gegen den Faschismus.
1935 überreichte er Hermann Göring eine Anklageschrift zu den Morden im KZ
Esterwegen.
Leiter des Bischöflichen Ordinariat, das mehrere Juden vor der Verfolgung
rettete. Zahlreiche Verfolgte konnten durch Lichtenbergs Engagement ins Ausland
fliehen.
Ab Februar 1938 Dompropst in Berlin.
1941 protestierte er öffentlich gegen das Euthanasieprogramm der Nazis.
Im selben Jahr Verhaftung und Verurteilung zu zwei Jahren.
Nach Verbüßung seiner Strafe sollte er in das KZ Dachau überführt werden, auf
dem Weg dorthin starb er.
Wir feiern sein Patronatsfest am 5. November. Sein Grab
befindet sich in der Unterkirche der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin.
Bernhard Lichtenberg wurde am 23.06.1996 in Berlin
durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.
Eine besondere Ehrung erhielt Bernhard Lichtenberg am
18.05.2005 durch die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem.
Er wird dort mit dem Ehrentitel "Gerechter unter den
Völkern" ausgezeichnet.
Diese Ehrung erhielt Bernhard Lichtenberg, weil er als
Brückenbauer zwischen Juden und Christen verstanden wird.
( Text:
http://www.berlinstreet.de/)
( Bild:
http://www.heiligenlexikon.de/)
Weitere Infos über Bernhard
Lichtenberg:
www.kath.de/pip/lichtenb/